BASEBALL / Bundesliga: Wolfsburg Yahoos 1:3 und 11:8 gegen die Düsseldorf Senators – Probleme am Schlagmal
Ein Sieg, eine Niederlage, die Wolfsburg Yahoos erreichten ihr Plansoll am Samstag nachmittag. Doch es war ein seltsamer Doubleheader, den die Freunde der Wolfsburger Bundesliga-Baseballer zu sehen bekamen. Sofern sie von Anfang bis zum Ende blieben. Denn das erste Match (Endstand 1:3 aus Wolfsburger Sicht) brachte wenig Action. Munterer wurde das Treiben erst beim 11:8-Sieg der Yahoos in der zweiten Begegnung.
Nur in drei Innings gab es im ersten Spiel überhaupt Runs zu beklatschen. Den ersten für die Yahoos allerdings auch erst im vierten Spielabschnitt. Spannend war es durch den knappen Spielstand, doch so richtig viel tat sich nicht. Yahoos-Problem: Sie waren am Schlagmal nicht allzu gut, hatten auch Pech, daß der Schiedsrichter die Strike-Zone sehr tief ansetzte. Das heißt: Bälle, die normalerweise zu ihren Gunsten gezählt hätten, zählten zugunsten des Werfers, brachten die Wolfsburger Schlagleute schnell aus dem Spiel.
Im zweiten Spiel fühlten sich die Gäste dann offensichtlich zu sicher. Im ersten Inning ließen sie scheinbar sichere Bälle noch passieren, ermöglichten den Wolfsburgern eine 3:0-Führung. Die wurde im zweiten Inning auf 8:1 ausgebaut. Da war die Partie für die Gastgeber schon im Sack. Thorsten Wöhner, der ab dem fünften Inning des ersten Spiels gepitcht hatte, ließ dann kurz etwas nach. Die Düsseldorfer verkürzten auf 7:11, dann rissen sich die Yahoos wieder zusammen.
Wolfsburg hat sich mit dem Sieg in diesem Nachholspiel weiter von den Teams auf den Rängen sieben und acht abgesetzt. Das ebenfalls nachzuholende Match in Düsseldorf steigt am kommenden Sonntag. Ein langes Wochenende, denn tags zuvor gastieren die Yahoos in Köln.

