01. Jan 1997 - Datum unbekannt, Wolfsburger Allgemeine Zeitung - 0 Kommentare

Zitterpartie: Yahoos bleiben nach 4: 1-Sieg in der Bundesliga!

JUBEL ÜBER DEN KLASSENERHALT: Die Wolfsburg Yahoos (l. Pitcher Thorsten Wöhner) bleiben in der Baseball-Bundesliga. Foto: Bierstedt

BASEBALL / Relegation: Wolfsburg gewinnt Rückspiel bei den Cologne Cardinals

Die Wolfsburg Yahoos bleiben in der Baseball-Bundesliga! Nach dem 12:2-Sieg am Sonntag im ersten Relegationsspiel gegen die Cologne Cardinals gab’s gestern beim Rückspiel in Köln einen 4:1- Sieg.

JUBEL ÜBER DEN KLASSENERHALT: Die Wolfsburg Yahoos (l. Pitcher Thorsten Wöhner) bleiben in der Baseball-Bundesliga. Foto: Bierstedt„Das ging ganz schön an die Nerven“, atmete der erleichterte Yahoos-Manager Thomas Huhnholz nach der Partie deutlich auf. Bis zum achten Inning blieb die Partie spannend. Wolfsburg führte nach den Runs von Oliver Stange und Thorsten Wöhner zwar mit 2:1, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. „Unsere Schlagleistung“, so Huhnholz, „war ziemlich schwach.“ Viele hohe Bälle landeten direkt in den Armen der Kölner Defense, die Punkte-Ausbeute blieb insgesamt mäßig. Huhnholz: „Die Nerven flatterten.“

So hatte Köln stets die Möglichkeit, die Partie noch umzubiegen – dann hätte es gleich anschließend das entscheidende dritte Spiel gegeben. Doch im vorletzten Inning sorgten Gordon Nobs und Pitcher Wöhner mit zwei weiteren Runs für die Entscheidung in dieser Zitterpartie.

Wolfsburg tritt auch im nächsten Jahr in der höchsten deutschen Spielklasse an – und ist damit das erfolgreichste niedersächsische Baseball Team aller Zeiten! Denn Stade und Hannover, die bisher einzigen Vertreter Niedersachsens in der Bundesliga, waren nach nur einem Jahr gleich wieder abgestiegen.

Eine große Nichtabstiegsfeier gab’s gestern bei den Yahoos allerdings noch nicht. Denn morgen in einer Woche steht noch das Finale des Landespokals gegen den Regionalliga-Aufsteiger Hannover Regents an. Bei einem Sieg in diesem Spiel qualifizieren sich die Yahoos für den Bundespokal-Wettbewerb 1998. „Feiern“, so stellt Huhnholz klar, „werden wir erst danach – und dann am besten gleich Klassenerhalt und Pokalsieg zusammen.“