Nur ein Sieg, Spielertrainer Doll enttäuscht

BASEBALL / Bundesliga: Wolfsburg Yahoos 2:1 und 2:5 gegen die Bremen Dockers – Spannendes erstes Spiel

Das hatten sich die Bundesliga-Baseballer der Wolfsburg Yahoos anders vorgestellt. Beim ersten Doubleheader der Saison sprangen am Samstag gegen die Bremen Dockers ein Sieg und eine Niederlage heraus. Nach dem knappen 2:1-Erfolg im ersten Match kassierte das Team des TSV Wolfsburg im zweiten Spiel eine 2:5-Niederlage.

SCHLAG AUF SCHLAG DANEBEN: Im zweiten Spiel gelang Jason Doll und den Yahoos nicht mehr viel. Wolfsburg mußte sich zum Bundesliga-Start mit einem Sieg zufriedengeben. Foto: PhotowerkDie erste Partie – reine Nervensache. Spielertrainer Jason Doll gelingt nach einem Schlag von Gordon Nobs im dritten Inning der erste Run der Saison, die Bremer gleichen postwendend aus. Mehr Punkte gab’s in den sieben Innings nicht, beide Abwehrformationen arbeiteten konzentriert, Bremens Defense ließ die Yahoos bestenfalls bis aufs dritte Base, dann war Feierabend.

Erst im zweiten Verlängerungs-Inning die Entscheidung: Wieder war es ein Schlag von Nobs, der Erfolg brachte – Walter Schauer lief den Sieg nach Hause.

Knapper Sieg, eine psychologisch eigentlich gute Ausgangslage für das zweite Match. „Doch da lief irgendwie nichts zusammen“, ärgerte sich Spielertrainer Doll. Nach vier Innings stand’s 0:2, nach sechs Innings 1:3 und im Schluß-Durchgang brachte Bremen zwei weitere Runs nach Hause. Die beiden Wolfsburger Punkte machte Sascha Stäritz – zu wenig. Frank Geffers (löste Thorsten Wöhner als Pitcher ab) warf nicht einmal schlecht, die Defense machte kaum große Fehler. „Aber irgendwie“, so Doll, „hat’s mit unseren Schlägen nicht mehr geklappt. Vielleicht waren wir zu müde, jeder hat nur noch 70 Prozent seiner Leistungsfähigkeit gebracht.“ Besonders bitter war’s im fünften Inning, als die Yahoos drei Bases besetzt hatten, der entscheidende letzte Schlag aber ausblieb.

„Ein bißchen enttäuscht“ war Doll, weil nicht die erwartete beiden Siege gelangen. Aber er blickte zuversichtlich nach vorn: „In der vergangenen Saison haben wir auch nicht so stark begonnen, wir werden uns steigern – und im Training hart daran arbeiten.“