Gut gespielt, aber viel Ärger um Organisation

BASEBALL / Deutscher Pokal: Wolfsburg Yahoos Dritter nach 8:13 gegen Mannheim-Das kleine Finale fiel aus

Gelungener Saisonausklang für die Wolfsburg Yahoos. In der Finalrunde um den deutschen Pokal in Paderborn wurde der heimische Baseball-Bundesligist nach einer 8:13-Niederlage gegen Meister Mannheim Tornados Dritter. Mißtöne gab es dennoch. Die Organisation stieß den Wolfsburgern auf, sie wollen sogar Geld zurück.

GUT GEPITCHT: Thorsten Wöhner und die Yahoos unterlagen im Pokal gegen Mannheim nur mit 8:13. Foto: B. BaschinThomas Huhnholz, Yahoos-Manager und Präsident des niedersächsischen Baseball- Verbandes, ließ kaum ein gutes Haar an der Veranstaltung in Paderborn. „Die Organisation war unter aller Würde. Und das bei einem etablierten Erstligisten“, zürnte Huhnholz. „Am Samstag um zehn Uhr sollte gespielt werden, stattdessen begann die Platzvorbereitung. Am Sonntag hingen wir lange ohne Info herum – dann war klar: Das Spiel Platz drei fällt aus.“ 400 Mark Startgeld hatten die Yahoos eingezahlt. „Für zwei Spiele“, so Huhnholz. „Gemacht haben wir nur eins, 250 Mark wollen wir zurück.“

Auf der Rückfahrt gestern waren die Wolfsburger trotzdem gut gelaunt. Schließlich hatten sie dem Deutschen Meister Mannheim Tornados unter widrigen Bedingungen einen großen Kampf geliefert, nur mit 8:13 (1:1, 0:0, 0:1, 0:4, 3:5, 0:0, 4:2) verloren, waren dadurch Dritter, da Friedberg mit 1:20 gegen Paderborn deutlicher unterlag. Zwei Dinge gefielen Spielertrainer Jason Matthew Doll, der zumindest für diese Saison seinen Ausstand gab, besonders: „Wie wir nach 1:11 noch einmal zurück ins Spiel gekommen sind und wie Thorsren Wöhner gepitcht hat, das war Klasse.“