Der Bus streikte, dann drehten die Yahoos auf

Ganz starke Leistungen in der 2. Bundesliga

Mächtig gerupft wurden die Bielefeld Red Roosters (Kampfhähne) von den Wolfsburg Yahoos in der 2. Baseball-Bundesliga. 14:3 im ersten und 6:1 im zweiten Spiel lauteten die Ergebnisse des vergangenen Wochenendes aus Wolfsburger Sicht. Damit setzte sich das Team von Coach Tom Hobson ganz oben in der Tabelle fest.

Bleiben weiter an der Tabellenspitze der 2. Liga - die Wolfsburg Yahoos. Foto del GalloDoch so einfach, wie es die Ergebnisse dem Betrachter erscheinen lassen mögen, konnten die TSVer den Doppelspieltag nicht hinter sich bringen. Schon auf der Hinfahrt versagte der Mannschaftsbus, das Team mußte schieben, doch es half nichts, der Bus mußte in die Werkstatt, das Team wurde per Taxen zum Spielfeld chauffiert.

Während der Bus in der Werkstatt dann mehr oder weniger in Gang gebracht wurde, legten sich die Wolfsburger auch gleich mächtig ins Zeug. Mit 14:3 stutzten die Yahoos den „Kampfhähnen“ die Feder. Überragend die Leistung des Teams in der Offensive und der Defensive. Chancenlos war der Tabellensechste gegen den Spitzenreiter. Auch im zweiten Spiel hatten die Gastgeber nie den Hauch einer Chance – mit 1:6 ging dieses Spiel verloren.

Am kommenden Sonntag haben die Wolfsburg Yahoos die Hannover Regents zu Gast auf der Baseball-Anlage an der IGS in Westhagen. Der „Nachbar“ aus der Landeshauptstadt wird von Hobson als das „gefährlichste Team der Liga“ eingestuft. Mit einem Sieg (in zwei Spielen) ist man aber auf dem besten Wege das gesteckte Saisonziel mit 15 Siegen frühzeitig zu erreichen. Spielbeginn ist um 12 Uhr.

Schon jetzt steht fest, daß zum letzten Heimspiel am 14. August (gegen Halle) die Auslosung der Gewinner des Baseball-Rätsels im Yahoos-Magazin vorgenommen wird. Fest steht allerdings auch, daß noch nicht soviele Baseball-Fans mitgemacht haben. Wer noch einen der attraktiven Preise gewinnen möchte, kann sich bei den Heimspielen das Magazin holen, das Rätsel lösen und an die Yahoos schicken.

Übrigens auf der Rückfahrt aus Bielefeld war dann noch ein zweistündiger Aufenthalt in einer Bielefelder Werkstatt notwendig, weil mal wieder nichts funktionierte, ehe am Detmeroder Knoten der Bus endgültig seinen Geist aufgab.