„Da waren wieder die alten Yahoos zu sehen“

Zwei Auswärtssiege gegen Berlin Phoenix

Seit der zweiten Rückrunden-Begegnung in der Baseball-Bundesliga kann Yahoos-Manager Thomas Huhnholz nicht mehr „nur“ zufrieden sein mit der Leistung des TSV-Teams, sondern sogar wieder voller Stolz vom Kampfgeist „seiner Jungs“ berichten: In Berlin besiegten die Yahoos die  Phoenix in zwei Spielen mit 8:3 und 6:3 und sind damit dem Klassenerhalt ein gutes Stück nähergekommen.

Zwei Siege bei den Berlin Phoenix lassen die Yahoos wieder hoffen: Nach dem Start in die Rückrunde ist der Klassenerhalt in der Baseball-Bundesliga wieder drin. Am Sonnabend, 14. Juni, sind die Cologne Dodgers ab 13 Uhr auf der Anlage an der IGS in Westhagen zu Gast. Foto: Sven ElfersKämpferisch und moralisch paßte in Berlin alles, berichtet Huhnholz: „Da waren wieder die alten Yahoos zu sehen.“

Durch die Bank habe die Mannschaft eine gute Leistung gezeigt. Es wurde gut geschlagen, aggressiv gespielt, Martin Stein überzeugte auch diesmal als Pitcher, und für die letzten drei Innings im zweiten Spiel hatten die Yahoos sogar noch eine Überraschung parat: Nach langer Verletzungspause stand Nationalspienler Thorsten Wöhner wieder auf dem Werferhügel und ließ keinen Berliner Run mehr zu. „Es ist gut, ihn wieder in der Mannschaft zu wissen“, sagt der Manager.

Nachdem der Knoten bei den Yahoos gegen die Paderborn Untouchables geplatzt ist und gegen die Hamburg Knights auch ein Sieg nach Wolfsburg ging, steht das Team jetzt punktgleich mit den Hansestädtern auf dem siebenten Platz. „Die Situation ist identisch mit dem Verlauf der ersten Saison nach dem Aufstieg in die 2. Liga“, so Huhnholz. „Wir haben in der Hinrunde alle anderen Mannschaften gesehen, damit ist die Angst vor den großen Gegnern weg.“ Mit der Leistung der vergangenen drei Wochen hat er für den Rest der Saison keine Bedenken mehr – gegen Köln sei ein Sieg vorstellbar, gegen die Düsseldorf Senators sei sogar noch mehr drin; das Spiel gegen Paderborn habe ebenso gewackelt wie das gegen die Stealers aus Lokstedt. „Vom Papier her sind vier Siege möglich, und wenn wir die machen, sind wir in jedem Fall Siebenter.“ Dann müßte das Play Down gegen den Ersten aus der 2. Bundesliga bestanden werden, um die Klasse zu halten.