BASEBALL / Bundesliga: Jason Matthew Doll seit gestern bei den Wolfsburg Yahoos- Donnerst~ Premiere
Der neue US-Boy ist da: Gestern Vormittag landete Jason Matthew Doll auf dem Flughafen Hannover, am Donnerstag wird er seine ersten Spiele für den Baseball Bundesligisten Wolfsburg Yahoos bestreiten.
Doll kommt wie die meisten Yahoos-Amerikaner der vergangenen Jahre aus Minneapolis in Minnesota, den Kontakt stellte Ex-Spieler Dereck Clements her. Doll: „Derek i~t mit meinem Bruder Joc gut befreundet. Er hat gesagt: „Es ist eine großartige Erfahrung, in Deutschland zu spielen – darum bin ich hier.“ Es ist sein erster Trip nach Übersee, Europa kennt er bisher nur von Bildern. „Ich freue mich, daß ich hier Gelegenheit habe, einen anderen Teil der Welt kennenzulernen.“ Viel gesehen hat er bisher allerdings noch nicht. „Nach der langen Reise“, so gibt er zu, „bin ich noch ziemlich müde.“ Wohnen wird der US-Boy bei Birte Melzer, Kapitänin der Yahoos-Softball-Teams.
Mit sechs Jahren nahm der 22jährige zum ersten Mal den Baseball in die Hand, spielte in Nachwuchsligen, auf der High School und auf dem Junior College in Minneapolis. Zuletzt war er für das Team der Texas Lutheran University der Nähe von San Antonio aktiv, wo er in der vergangenen Woche seinen Abschluß als Sportlehrer machte. Sein größter Erfolg: Als 13jähriger stand er mit seinem „Rubbersdale Team Minnesota“ in der Endrunde der nationalen Nachwuchs-Meisterschaft der USA.
Zu Beginn seiner sportlichen Laufbahn spielte Doll auch Eishockey, ehe er sich ganz auf Baseball konzentrierte. Der gelernte Short-Stop soll bei den Yahoos flexibel eingesetzt werden und zudem zusammcn mit dem Dänen Kenn Bau Brix das Team auch coachen. Heute wird Doll auch zusammen mit Brix und dem neuen Jugendtrainer Achim Trienke das Schnuppertraing leiten, zu dem die Yahoos alle Interessierten zwischen zehn und 13 Jahren ab 16.45 Uhr auf den neuen Platz am Freibad West einladen.
Kontakte bestehen auch zu einem weiteren Amerikaner aus Alabama, der in den nächsten Tagen zu den Yahoos stoßen könnte. Manager Thomas Huhnholz: „Wir haben noch keine Wohnung für ihn, daran könnte das scheitern – sollte sich eine Gastfamilie finden, wäre das natürlich prima!“

